Koalitionsvertrag 2026-2030
1 Vorwort
Vorwort
Hervorgehobener Text: Gemert-Bakel ist eine Gemeinde, in der es sich gut leben, arbeiten und spielen lässt, mit einem starken Gemeinschaftssinn und einer reichen Geschichte, die die Richtung für die Zukunft vorgibt. Wir wollen eine Gemeinde sein, die ihren Charakter und ihre Verbundenheit pflegt und gleichzeitig Raum für Entwicklung, Innovation und Unternehmertum bietet.
Gehighlighte Text: Unsere Vision ist langfristig ausgerichtet, auf eine nachhaltige und integrative Gesellschaft, in der Einwohner, Unternehmer und Organisationen der Zivilgesellschaft gemeinsam Verantwortung für das Lebensumfeld tragen. Wir streben eine ausgewogene Entwicklung an, bei der das Wachstum mit der Erhaltung der Qualität unserer Kerne, der Außenbezirke und der Landschaft Hand in Hand geht.
Gemert-Bakel steht für eine zugängliche und engagierte Verwaltung, die in der Gesellschaft sichtbar ist und einen Blick für die Vielfalt der Interessen hat. Wir wollen eine Gemeinde sein, die allen Menschen Chancen bietet, in der sich die Bürgerinnen und Bürger gehört fühlen und aktiv an der Zukunft ihres Lebensumfeldes mitwirken können. In der kommenden Legislaturperiode konzentrieren wir uns auf eine Reihe von klaren Hauptzielen, die zu einem zukunftsfähigen Gemert-Bakel beitragen.
Zunächst einmal setzen wir uns dafür ein, die Lebensqualität in allen Kernen zu stärken. Das bedeutet, dass wir in erschwinglichen und geeigneten Wohnraum investieren, Einrichtungen erhalten und die soziale Vernetzung fördern. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei den Jugendlichen, den Berufsanfängern und den älteren Menschen, damit jeder einen geeigneten Platz in unserer Gemeinde finden kann. Im wirtschaftlichen Bereich wollen wir ein starkes und lebendiges unternehmerisches Klima fördern. Lokale Unternehmen und landwirtschaftliche Unternehmer erhalten Raum für Entwicklung und Innovation innerhalb eines klaren Rahmens, der die Qualität des Lebensumfelds gewährleistet. Wir sorgen für weniger Regulierungsdruck und lenken so den Fortschritt.
Wir setzen uns auch für ein sozial starkes Gemert-Bakel ein, in dem Pflege und Betreuung zugänglich und bezahlbar bleiben. Wir streben eine Individualisierung an, bei der Prävention und eigene Stärke im Mittelpunkt stehen, ohne dabei diejenigen aus den Augen zu verlieren, die zusätzliche Unterstützung benötigen.
Unser politischer Kurs ist von Realismus und Machbarkeit geprägt. Ambitionen werden mit konkreten Maßnahmen und finanzieller Unterstützung verknüpft, so dass Pläne nicht nur wünschenswert, sondern auch realisierbar sind. Wir legen großen Wert auf eine bürgernahe Regierungskultur. Das bedeutet aktives Zuhören, sichtbare Präsenz und Raum für Beteiligung.
Verlässlichkeit ist die Grundlage unseres Handelns. Wir sind uns darüber im Klaren, was getan werden kann und was nicht, treffen realistische Vereinbarungen und halten diese ein. Transparenz in der Entscheidungsfindung und Kommunikation ist selbstverständlich, damit das Vertrauen in die Stadtverwaltung gestärkt wird.
Praktikabilität ist ein Leitprinzip unserer Arbeitsweise. Wir formulieren eine Politik, die praktisch anwendbar ist und zu den Kapazitäten der Organisation passt. Dies erfordert klare Prioritäten, eine sorgfältige Abwägung der Ressourcen und eine ständige Prüfung der Machbarkeit.
Wir fördern eine offene und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Gemeindeverwaltung und mit dem Rat, wobei wir die Rollen und Verantwortlichkeiten respektieren.
Durch eine Kultur der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Vertrauens schaffen wir eine solide Grundlage für eine effiziente Verwaltung und nachhaltige Ergebnisse für Gemert-Bakel.
| Stefan Janszen | Toon Coopmans | Laurens van den Berg |
| CDA Gemert-Bakel | Dorffest | D66 |
2 Verwaltung, Organisation und Zusammenarbeit
2.1 Zusammensetzung und Arbeitsweise des Kollegiums
Das Kollegium von Gemert-Bakel besteht aus:
- Michiel van Veen (Bürgermeister)
- Willeke van Zeeland (CDA)
- Toon Coopmans (Dorfpartei)
- Laurens van den Berg (D66)
- Hanneke Coppens (CDA)
Das Kollegium wird vom Gemeindesekretär, Fouad Kabbouti, unterstützt.
Die Ressortverteilung ist in Anhang 1 aufgeführt.
Die Koalition arbeitet auf der Grundlage von kollektiver Verantwortung und gegenseitiger Kollegialität. Das bedeutet, dass die Mitglieder sich gegenseitig stärken, gemeinsam handeln und Verantwortung für die Gesamtpolitik tragen.
Innerhalb des Vorstands gibt es kurze Kommunikationswege und eine transparente Arbeitsweise. Die Entscheidungsfindung ist sorgfältig, aber wenn möglich auch schnell und praktisch. Wir bemühen uns um einen Verwaltungsstil, der erkennbar, ansprechbar und lösungsorientiert ist.
Es ist wichtig, dass Entscheidungen umgesetzt werden können. Deshalb prüfen wir Vorschläge auf ihre (finanzielle) Machbarkeit und Umsetzungsstärke.
2.2 Zusammenarbeit in der Region
Wir wissen, wie wichtig die Zusammenarbeit in der Region ist. Als Gemeinde können wir viele Dinge selbst lösen, aber in vielen Fällen ist eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden notwendig oder ermöglicht es uns, mehr zu erreichen als alleine.
Die Zusammenarbeit macht nicht an den Grenzen bestehender Regionen wie der Peel-Region oder der Metropolregion Eindhoven (Brainport-Region) halt. Gemert-Bakel liegt am Rande der Brainport-Region und gerade deshalb ist es wichtig, sich auch außerhalb dieser Region zu vernetzen. Wir suchen daher aktiv die Zusammenarbeit unter anderem mit der Region Nordost-Brabant und Nord- und Mittellimburg. Diese Zusammenarbeit ist wichtig bei Themen wie Wirtschaft, Mobilität und dem ländlichen Raum. Durch den Blick über die regionalen Grenzen hinaus stärken wir unsere Position und ergreifen Chancen, die sonst unerreichbar bleiben.
2.3 Zukunftssichere Organisation des öffentlichen Dienstes
Eine gute Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und der Organisation des öffentlichen Dienstes ist entscheidend. Wir arbeiten auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens, einer klaren Rollenverteilung und des Respekts vor der Verantwortung des anderen.
Darüber hinaus ist eine starke Zusammenarbeit mit der Organisation des öffentlichen Dienstes unerlässlich, um die in dieser Koalitionsvereinbarung festgelegten Ziele zu erreichen. Wir investieren in eine robuste und zielorientierte Organisation, in der Kapazität, Prioritätensetzung und ergebnisorientiertes Arbeiten im Mittelpunkt stehen. Dies ermöglicht es der Organisation, effektiv und energisch an konkreten Ergebnissen für unsere Bürger zu arbeiten.
Die Organisation berät unabhängig und professionell, der Vorstand wägt ab und entscheidet.
Dabei finden wir es wichtig, dass:
- Stellungnahmen sind zeitnah und klar verfügbar;
- Fragen aus der Verwaltung werden schnell und adäquat beantwortet;
- es gibt Raum für verwaltungstechnische Überlegungen, ohne dabei die Praktikabilität aus den Augen zu verlieren.
2.4 Zusammenarbeit mit dem Rat
Die Koalition legt Wert auf eine offene und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Wir informieren den Rat rechtzeitig, teilen Dilemmas frühzeitig und suchen aktiv den Dialog, wenn wichtige Entscheidungen anstehen. Die Gemeinderäte erhalten Raum, um ihre rahmensetzende und kontrollierende Rolle voll wahrzunehmen. Dabei bleibt das Grundprinzip bestehen, dass die Aufgaben und die Verantwortung beim Kollegium liegen. Der Rat tritt nicht in die Rolle der Exekutive ein, so dass eine klare und ausgewogene Rollenteilung gewahrt bleibt.
Wo es möglich ist, arbeiten wir gemeinsam an breit abgestützten Entscheidungen, die dazu beitragen
ein starkes und zukunftsfähiges Gemert-Bakel beitragen.
3 Wirtschaft, Beschäftigung und Unternehmertum
Wirtschaft, Arbeit und Unternehmertum
Hervorhebung des Textes: Eines der Ziele dieser Koalition ist es, das Unternehmertum in unserer Gemeinde zu stärken, ohne dabei auf dem Stuhl des Unternehmers zu sitzen. Dies wollen wir unter anderem durch eine bessere Zusammenarbeit mit unseren Unternehmern erreichen.
Deshalb beginnen wir diese Verwaltungsperiode mit einer breit angelegten Umfrage unter unseren Unternehmern. Wir werden herausfinden, was sie von der Gemeinde erwarten, was ihrer Meinung nach gut läuft und wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Besonderes Augenmerk wird auf den Kontakt zwischen den Unternehmern und der Stadtverwaltung gelegt. Die Ergebnisse werden in einen konkreten Verbesserungsplan umgesetzt, der in regelmäßigen Abständen zusammen mit den Unternehmern bewertet und gegebenenfalls angepasst wird.
Die 100.000 €, die strukturell für das Innovationshaus zur Verfügung stehen, werden wir zielgerichtet
in Innovation investieren.
3.1 Stärkung der lokalen Unternehmerschaft
Gemeinsam mit unseren Wirtschaftsverbänden evaluieren wir die Beschaffung
und Beschaffungspolitik innerhalb des gesetzlichen Rahmens und verbessern sie, wo nötig und möglich.
Um das Ziel einer stärkeren lokalen Auftragsvergabe zu erreichen, ist ein gutes Zusammenspiel erforderlich. Die Unternehmer müssen wissen, welche Möglichkeiten es gibt, und die Gemeinde muss wissen, welche Unternehmer in Frage kommen und teilnehmen wollen. Indem wir diese Interaktion stärken, verhindern wir, dass Aufträge unnötigerweise außerhalb der Kommune landen.
3.2 Bekämpfung des Personalmangels (Verbindung zwischen Bildung und Arbeitsmarkt)
Wir halten es für wichtig, dass sich junge Menschen gut auf den Arbeitsmarkt vorbereiten können. Obwohl Praktika keine primäre kommunale Aufgabe sind, erfüllen wir eine verbindende und stimulierende Rolle zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmern. Über den Business Account Manager konzentrieren wir uns auf Praktika und die Zusammenarbeit mit Schulen in Gesprächen mit Unternehmern. Dabei unterstützen wir bestehende Initiativen und die Zusammenarbeit innerhalb der Dreifachhelix von Bildung, Wirtschaft und Verwaltung. Gemeinsam arbeiten wir an einer besseren Verbindung zwischen Bildung und Arbeitsmarkt. Wir ermutigen Unternehmer, junge Menschen frühzeitig mit lokalen Unternehmen bekannt zu machen, zum Beispiel durch Meet & Greets und Walk-in-Days. Die Gemeinde geht auch mit gutem Beispiel voran, indem sie jedes Jahr Ausbildungsplätze und Praktika anbietet. Darüber hinaus setzen wir uns im Rahmen der regionalen Arbeitsmarktstrategie gemeinsam mit den Peel-Kommunen dafür ein, MBO- und HBO-Studenten an unsere Region zu binden und jungen Talenten Chancen für die Zukunft zu bieten.
3.3 Weitere Entwicklung von Gewerbegebieten
Wir streben eine ausgewogene Verteilung der Unternehmensstandorte auf die verschiedenen Kerne an, wobei die regionale Dimension ein proportionales Wachstum von Einrichtungen und Aktivitäten erfordert. Die Wachstumsambitionen unserer Unternehmer erfordern eine aktive Rolle der Gemeinde, sowohl innerhalb der Region als auch gegenüber der Provinz, damit sich Arbeiten, Wohnen und Einrichtungen kohärent entwickeln können.
Dies erfordert auch eine langfristige (20-jährige) Vision für den Raum für wirtschaftliche Aktivitäten.
3.4 Verringerung des Verwaltungsaufwands für Unternehmer, Vereine und Einwohner
Wir werden eine Regulierungsstelle einrichten, bei der Unternehmer, Vereine, soziale Einrichtungen und Einwohner überflüssige oder hinderliche Regulierungen melden können. Diese können angeben, warum sie unnötig sind und wo sie hinderlich sind (je konkreter, desto besser). Wir kommunizieren aktiv über die eingegangenen Signale und die daraus folgenden Maßnahmen.
3.5 Stärkung der Ortskerne (Leerstand und Lebensqualität)
Higlighte Text: Die laufenden Planungen, um unsere Zentren attraktiv und lebenswert zu halten
werden wir unvermindert fortsetzen.
In Gemert arbeiten wir gemeinsam mit dem BIZ an einem zukunftsfähigen Stadtzentrum mit mehr Grün und Aufenthaltsqualität für Besucher. Der Elisabethplaats ist als Visitenkarte des Zentrums derzeit unzureichend und wird daher durch einen Neubau grundlegend saniert.
In Bakel wird eine MFA (Huiskamer van Bakel) realisiert und in Milheeze wird eine neue MFA de Schans gebaut, wobei auch der umgebende öffentliche Raum attraktiv gestaltet werden soll. Darüber hinaus entwickeln wir eine Vision zum Funktionswandel in Innenstadtbereichen und Übergangszonen, in denen die Rolle des Gastgewerbes unverzichtbar ist und weiterhin ausreichend berücksichtigt werden muss.
3.6 Arbeitsmigranten
Gemeinsam mit den Gemeinden in der Region De Peel arbeiten wir an einem sorgfältigen und koordinierten Ansatz für Arbeitsmigranten. Zu diesem Zweck wurde der regionale Vereinbarungsrahmen, Arbeitsmigranten Region De Peel 2025-2028, angenommen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit stehen eine gute Unterbringung, sichere Arbeitsbedingungen und das Wohlergehen der Arbeitsmigranten im Einklang mit den Grundsätzen des VNG im Mittelpunkt.
Arbeitgeber, Arbeitsagenturen und Wohnungsanbieter bleiben in erster Linie für eine gute Lebens- und Arbeitssituation der Arbeitsmigranten verantwortlich. Die Stadtverwaltung überwacht die Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen und setzt bei Bedarf Aufsichts- und Durchsetzungsmaßnahmen ein. In der kommenden Zeit werden wir den regionalen Vereinbarungsrahmen weiter in die lokale Politik einfließen lassen, so dass auch in unserer Gemeinde klare Rahmenbedingungen und Vereinbarungen gelten.
4 Wohnen und Raumentwicklung
4.1 Beschleunigung des Wohnungsbaus
Gehighlighte Text: Gemert-Bakel bleibt den Vereinbarungen aus dem Regionalen Wohnabkommen Südost-Brabant verpflichtet und hält an diesem Ziel fest. Dabei werden wir weiterhin nach der aktuellen Methode der Prioritätensetzung arbeiten, wobei wir auch explizit darauf achten, ob
Pläne zu den langfristigen Wohnungsbauzielen beitragen.
Gleichzeitig sind wir offen für neue Ideen und Konzepte, sowohl im baulichen Bereich als auch bei Themen wie Parken, Begrünung, Klimaanpassung und Spielflächen. Auf diese Weise wollen wir den verfügbaren Raum so effizient wie möglich nutzen. Das bedeutet auch, dass je nach Standort das Bauen in die Höhe eine Möglichkeit sein kann.
Wir bemühen uns auch, Privatpersonen möglichst schnell Klarheit zu verschaffen. Unser Ziel ist es, Anträge für Bau- und Umbaumaßnahmen in einfachen Fällen zu prüfen und innerhalb eines Tages eine Genehmigung zu erteilen.
4.2 Bauen für Zielgruppen
Hervorgehobener Text: Wir setzen uns weiterhin für den Bau von ausreichend bezahlbarem Wohnraum ein. Die Wohnvision "Gemeinsam zu Hause in Gemert-Bakel" bildet dafür eine gute Grundlage.
Wir wollen in den kommenden Jahren nicht nur an ausreichendem Wohnraum in allen Ortskernen arbeiten, sondern auch für alle Zielgruppen bauen und Menschen zum Weiterziehen bewegen. Stadtweit werden wir daran festhalten, 75 Prozent bezahlbare Wohnungen zu bauen. Dreißig Prozent aller gebauten Wohnungen fallen in die Kategorie der sozialen Mietwohnungen.
Aufgrund der demografischen Entwicklung und der Überalterung der Bevölkerung muss die weitere Ausarbeitung der Vision für das Wohnen und die Pflege Priorität haben. Denken Sie hier an das Bauen für 55+, das Haussplitting und neben der Steuerung auf Bezahlbarkeit auch an die Steuerung auf spezifische Zielgruppen und neue Wohnformen.
Wir bauen in jedem Kern weiter, damit unsere Dörfer lebenswert, lebendig
und zukunftssicher bleiben.
4.3 Aufnahme von Asylbewerbern
Hervorgehobener Text: Wir halten uns an das Verteilungsgesetz. Die Gemeinde hat bereits auf verschiedene Weise versucht, dieses einzuhalten. Im Moment ist uns das noch nicht gelungen.
Gleichzeitig setzen wir uns weiterhin für eine kleinteilige und humane Aufnahme ein, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Lebensqualität in unseren Gemeinden und die Kontrolle vor Ort im Blick hat. Nur so kann die Aufnahme sorgfältig und verantwortungsbewusst organisiert werden, wobei sowohl die Einwohner als auch die Schutzsuchenden berücksichtigt werden.
5 Ländlicher Raum und Außenbezirke
5.1 Zukunft der Landwirtschaft
Hervorgehobener Text: Jede Entwicklung im Außenbereich ist eine Verbesserung der bestehenden Situation in Bezug auf Feinstaub, Geruch und Ammoniak.
Die Politik für das Umland wurde im Dezember 2025 verabschiedet. Mit dieser Politik geben wir die Richtung für ein zukunftsfähiges, lebenswertes und vitales Randgebiet vor, mit Raum für Entwicklung, Innovation und Lebensqualität.
Teil dieser Politik ist der Übergangsfonds, mit dem Initiativen und Entwicklungen in der Peripherie unterstützt werden können. Das Interesse an diesem Fonds ist groß, was zeigt, dass Unternehmer und Bewohner aktiv in die Zukunft des Randgebiets investieren wollen.
Darüber hinaus wird der Plan zur Verbesserung der Imagequalität gelockert, um den Wandel zu beschleunigen.
Übergang zu beschleunigen, bei dem wir uns ausdrücklich auf die Verbesserung der biologischen Vielfalt konzentrieren.
5.2 Gleichgewicht zwischen Außenbezirken und Erholungs- oder Wirtschaftsaktivitäten
Hervorgehobener Text: Die bereits festgelegten Voraussetzungen für einen Hundewald werden weiter ausgearbeitet, um auf einen konkreten und geeigneten Standort innerhalb der Gemeinde hinzuarbeiten.
Bei der Energiewende haben wir ein Auge auf die Qualität unserer Landschaft. Deshalb kooperieren wir grundsätzlich nicht mit großflächigen Solarparks auf landwirtschaftlichen Flächen.
Für eine entschlossene Umsetzung von Projekten, die aus dem Gebietsfonds Proeftuin Elsendorp finanziert werden, schaffen wir die Zwischenschritte ab, um den Rat vorab und regelmäßig über Ausgaben und Projekte zu informieren. Dabei bleiben die gesetzlichen Rahmensetzungsbefugnisse des Rates erhalten.
Wir werden uns weiterhin an der Partnerschaft NOVEX de Peel beteiligen, in der wir
Engagement, bei dem der wirtschaftlichen Entwicklung eine höhere Priorität eingeräumt wird.
5.3 Pflanzenschutz
Hervorgehobener Text: Wir streben ein gesundes und sicheres Lebensumfeld an und setzen dabei sowohl auf eine starke Landwirtschaft als auch auf die Gesundheit unserer Einwohner und der Natur. Dabei fördern wir, wo immer möglich, den Anbau von Nahrungsmitteln gegenüber Zierpflanzen und arbeiten an einem Aktionsprogramm, um konkrete Schritte in dieser Richtung zu unternehmen.
Die derzeitige Politik des Pflanzenschutzes wird fortgesetzt. Im Falle einer Siedlungserweiterung werden wir daher weiterhin eine feste Spritzzone von 50 Metern anwenden, um einen ausreichenden Abstand zwischen sensiblen Funktionen und landwirtschaftlichen Aktivitäten zu gewährleisten.
Außerdem untersuchen wir, welche zusätzlichen Maßnahmen in Bezug auf Pufferzonen und den Schutz von Wohngebieten möglich und wünschenswert sind. Zu diesem Zweck werden wir Standorte ermitteln, an denen Häuser und landwirtschaftliche Flächen direkt aneinander grenzen, so dass eine gezieltere Politik entwickelt werden kann.
Bei der weiteren Entscheidungsfindung verfolgen wir neue Erkenntnisse und nationale Entwicklungen.
Wenn die Forschung zeigt, dass zusätzliche Maßnahmen für die Gesundheit der Einwohner, das Lebensumfeld oder die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft erforderlich sind, müssen wir als Regierung auch bereit sein, dafür Verantwortung zu übernehmen.
6 Kulturerbe, Identität und Tourismus
6.1 Erhaltung des kulturellen Erbes und der dörflichen Identität
Gehighlighte Text: Unsere historischen Gebäude, Denkmäler und Kulturvereine bilden zusammen das Gesicht und die Identität unserer Gemeinde. Die im Jahr 2023 verabschiedete Nota Welstand en Beeldkwaliteit bleibt dabei der leitende Rahmen. Sie bietet klare Leitlinien für die Erhaltung und Stärkung der Qualität und Erkennbarkeit unserer gebauten Umwelt in den verschiedenen Kernen.
Wir legen großen Wert auf den Erhalt unserer Mühlen und der dazugehörigen Mühlenbiotope. Bei der Entwicklung des Gebietes berücksichtigen wir den offenen Charakter und die Sichtbarkeit dieser wichtigen kulturhistorischen Elemente. Unser Ziel ist es, rund um die Mühle De Volksvriend ein attraktives Wohngebiet mit entsprechenden Einrichtungen zu schaffen, das sowohl der Mühle als auch dem Eingang zu Gemert gerecht wird.
Wir investieren auch in die kulturelle Bildung, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Bildungswesens. Unser besonderes Augenmerk gilt der Musik, dem Theater und dem Kulturerbe. Wir tun dies ausdrücklich in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, Heimatkreisen und Zünften, die eine wichtige Rolle bei der Weitergabe unserer Geschichte, Traditionen und Identität an neue Generationen spielen.
Wir sind stolz auf die Entwicklung von Schloss Gemert und die Bewahrung dieses besonderen Erbes. Damit investieren wir nicht nur in unsere Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft unserer Gemeinde. Eine ähnliche Aufgabe sehen wir für mehrere Kirchen in unserer Gemeinde in den kommenden Jahren. Indem wir denkmalgeschützten Stätten eine neue, zukunftssichere Funktion geben, bewahren wir ihren kulturhistorischen Wert und schaffen neue Möglichkeiten für Begegnung, Erholung, Tourismus und die lokale Wirtschaft. Damit stärken wir die Lebensfähigkeit und Attraktivität unserer Gemeinde.
Wir wollen das Gemeindehaus in Bakel als denkmalgeschütztes Gebäude erhalten. Ein Vorschlag für seine Nutzung wird in der nächsten Zeit ausgearbeitet werden. Im Moment sind noch viele Optionen offen.
6.2 Tourismus und Erholung als wirtschaftliche Chance (im Gleichgewicht mit Lebensqualität)
In der vergangenen Periode wurden Flächennutzungspläne für die Erweiterung der Ferienparks in Handel, Bakel und Milheeze verabschiedet. Zusammen mit der Entwicklung von Schloss Gemert, dem Geopark Peelhorst und der Maasvallei bildet dies eine starke Grundlage für die weitere Entwicklung des Tourismus als wirtschaftliches Einkommensmodell für unsere Gemeinde.
Wir setzen uns dafür ein, ein attraktives und erkennbares Freizeitprofil für unsere Gemeinde zu schaffen und suchen ausdrücklich die Verbindung zur Region und zu Initiativen wie dem Nationalpark De Peel. Damit stärken wir unsere Position als attraktives Erholungs-, Übernachtungs- und Tourismusziel. Bei der weiteren Entwicklung des Tourismus achten wir auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Angebot, Qualität und dem Beitrag, den die Besucher für unsere Gemeinde leisten. Dabei muss die Kurtaxe in einem angemessenen Verhältnis zu dem stehen, was wir als Gemeinde anbieten.
Wir fördern auch die Freizeitradwege. Wir investieren
Wir investieren sowohl in die Qualität als auch in den Ausbau des Netzes, damit Einwohner und Besucher unsere grüne Umgebung und die Erholungsmöglichkeiten in vollen Zügen genießen können.
6.3 Ferienparkpolitik
Gehighlighte Text: Ferienparks sind nicht für eine dauerhafte Nutzung gedacht. Dies erfordert klare Regeln an der Front und eine Durchsetzung, wenn nötig.
Darüber hinaus wird ein Aktionsplan zur Bekämpfung illegaler Situationen an der Kanthoeve erstellt, wobei der Schwerpunkt auf der Lebenssituation von Wanderarbeitern liegt.
7 Vitale Kerne und Lebensqualität
7.1 Einrichtungen wachsen mit Ihnen
Hervorgehobener Text: Lebenswerte Dörfer brauchen leistungsfähige und zugängliche Einrichtungen. Deshalb setzen wir uns für den Erhalt der Grundversorgung in unseren Dörfern ein. Dabei ist es uns wichtig, dass jeder Kern über eine oder mehrere Grundschulen und ein Gemeindezentrum oder eine multifunktionale Unterkunft (MFA) als zentrale Begegnungsstätte verfügt.
Wo immer möglich, suchen wir aktiv nach Verknüpfungsmöglichkeiten mit anderen sozialen Initiativen, damit sich die Einrichtungen gegenseitig verstärken und nachhaltig bleiben. Durch geschickte Kombination von Funktionen schaffen wir Orte der Begegnung, des Lernens, der Bewegung, der Pflege und der sozialen Unterstützung.
Wir achten ausdrücklich auf Einrichtungen im Bereich der Pflege und Betreuung, die auf die Bedürfnisse unserer Bewohner abgestimmt sind, und setzen auf eine starke soziale Basis in allen Kernen.
In der Ortsmitte von Milheeze befindet sich ein Betonwerk. In der kommenden Zeit werden wir uns für seine Verlegung einsetzen, um die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität im Dorf zu verbessern und zusätzliche Wohnbebauung zu ermöglichen.
7.2 Veranstaltungen
Hervorgehobener Text: Wir schränken die Vorschriften für Genehmigungsanträge so weit wie möglich ein und wollen mehrjährige Genehmigungen für wiederkehrende Veranstaltungen bis zu maximal fünf Jahren ermöglichen. Als Gemeinde erleichtern wir den Veranstaltern die Arbeit mit einem festen Ansprechpartner, der als Spinne im Netz fungiert.
Die Veranstalter sorgen dafür, dass der genutzte Standort und die unmittelbare Umgebung sauber und in ihrem ursprünglichen Zustand hinterlassen werden. Als Alternative zum Feuerwerksverbot wollen wir das Feuerwerk zum Jahreswechsel als neue Tradition ermöglichen, wenn die Gesellschaft eine solche Initiative ergreift. Mit einem zentralen Feuerwerk pro Kern als Ausgangspunkt. Wir werden die Lärmstandards mit den Bestimmungen des Veranstaltungsmemorandums 2021 in Einklang bringen. Eine wichtige Bedingung ist, dass die Endzeiten der Veranstaltungen von den Veranstaltern jederzeit eingehalten werden.
7.3 Öffentlicher Raum: grün, sauber, vollständig und sicher
Die Zahl der Meldungen über unsichere Situationen in unserer Gemeinde ist begrenzt. Obwohl die Zahl der Meldungen gering ist, glauben wir, dass es wichtig ist, Signale ernst zu nehmen. Wir ermutigen die Einwohner, unsichere Situationen aktiv zu melden, damit sie ins Blickfeld geraten und gegebenenfalls Verbesserungen vorgenommen werden können.
Bei räumlichen Entwicklungen berücksichtigen wir explizit Gesundheit, Bewegung, Grün, Schatten, Wasser und Begegnungen im öffentlichen Raum. Denn ein gesundes Wohnumfeld trägt direkt zu Wohlbefinden, Prävention und Lebensqualität bei.
Wir unterstützen daher Initiativen, bei denen stark versteinerte Flächen einer Begrünung weichen und werden das Umsetzungsprogramm des Grünstruktur- und -politikplans weiter ausarbeiten.
Wir werden die Initiativen von Stichting Steenbreek aktiver nutzen, um unsere grünen Ambitionen weiter auszugestalten und unsere Gemeinde besser auf den Klimawandel, wie Hitze, Trockenheit und Überschwemmungen, vorzubereiten.
Wir werden auch aktiver über die vielen Initiativen im Bereich Grün und biologische Vielfalt kommunizieren. Auch im Rahmen der grünen Bildung.
8 Sozialer Bereich
Sozialer Bereich
Der soziale Bereich konzentriert sich auf Pflege, Wohlfahrt, Arbeit und Einkommen. Hier steht die Förderung der Selbstständigkeit unserer Einwohner an erster Stelle.
Pflege und Betreuung machen einen großen Teil des Gemeindehaushalts aus. Hinter diesen Ausgaben stehen Bewohner, die auf angemessene Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, um an der Gesellschaft teilzuhaben. Gleichzeitig steht die finanzielle Nachhaltigkeit aufgrund des wachsenden Pflegebedarfs und der begrenzten Ressourcen unter Druck. Dies erfordert Entscheidungen, die nicht nur am Menschen orientiert, sondern auch zukunftssicher und machbar sind.
8.1 Vision für Pflege und Betreuung
Wir setzen uns für ein zukunftsfähiges Pflege- und Betreuungssystem ein, das auch langfristig zugänglich, bezahlbar und bürgernah bleibt. In Gemert-Bakel glauben wir an eine starke Gesellschaft, in der die Bewohnerinnen und Bewohner füreinander sorgen und die Unterstützung so eng wie möglich organisiert ist.
Ehrenamtliche Helfer, informelle Betreuer, Vereine und soziale Netzwerke sind dabei eine unverzichtbare Kraft. Deshalb setzen wir auf eine starke Zusammenarbeit zwischen Bewohnern, Freiwilligenorganisationen, Pflegefachkräften und Sozialpartnern.
Wir fördern eine integrierte und multidisziplinäre Zusammenarbeit, damit die Unterstützung besser aufeinander abgestimmt ist und die Bewohner schneller die richtige Hilfe finden können. Dabei bemühen wir uns um Einfachheit und Klarheit beim Zugang zu Pflege und Unterstützung, basierend auf dem Grundsatz, dass den Bewohnern so viel wie möglich über einen erkennbaren Schalter geholfen werden kann.
Außerdem bringen wir die Pflegelandschaft besser auf den Punkt, so dass Rollen, Zuständigkeiten und Zusammenarbeit für Bewohner und Organisationen klarer werden.
Innovation und Technologie können dazu beitragen, die Pflege zugänglich und zukunftssicher zu machen. Deshalb erforschen wir die Möglichkeiten von Daten, künstlicher Intelligenz und Automatisierung, um die Unterstützung intelligenter zu organisieren, Signale früher zu erkennen und die Fachkräfte zu entlasten, wobei wir weiterhin auf Datenschutz, menschliches Maß und Pflege achten.
Wir arbeiten auch weiterhin an einer sicheren und integrativen Gesellschaft, wobei wir uns unter anderem auf die Verhinderung und Meldung von Gewalt gegen Frauen und Femizid konzentrieren.
Wir überprüfen ständig kritisch die Wirksamkeit von Maßnahmen, Unterstützung und Subventionen, analysieren die Daten in unseren Systemen und die schriftliche Rechenschaftspflicht unserer Partner. Damit wir die verfügbaren Ressourcen zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger optimal nutzen können. Dabei sind uns Transparenz, Zusammenarbeit und Lernfähigkeit wichtiger als zusätzliche Bürokratie.
Wir verbessern die Informationen auf unserer kommunalen Website und prüfen, ob wir
ob wir sie durch Verweise auf externe Ressourcen ergänzen können, damit die Einwohner besser darüber informiert sind, welche Angebote es gibt und wo sie Hilfe und Unterstützung finden können.
8.2 Jugendbetreuung
Hervorgehobener Text: Jedes Kind verdient die Chance, sicher, gesund und vielversprechend aufzuwachsen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, jungen Menschen ein starkes Fundament zu bieten, mit Unterstützung, die in ihrer Nähe, zugänglich und angemessen ist.
Wir stärken die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit, Schulen, Hausärzten, Eltern und Betreuungseinrichtungen, damit Signale früher wahrgenommen werden und junge Menschen früher angemessene Hilfe erhalten. Indem wir präventiv handeln, wollen wir verhindern, dass sich Probleme verschlimmern und eine schwere Betreuung notwendig wird.
Die psychische Gesundheit junger Menschen verdient besondere Aufmerksamkeit. Wir fördern zugängliche Treffpunkte, Resilienzprogramme und die Zusammenarbeit zwischen Bildung, Jugendarbeit und Betreuung. Wir konzentrieren uns auch auf die Prävention in Bezug auf Drogenkonsum, soziale Medien, Dampfen, Alkohol und digitalen Druck.
Die Einsamkeit unter jungen Menschen erfordert einen aktiven und zugänglichen Ansatz. Deshalb untersuchen wir, wie Initiativen wie Join Us zu mehr Verbindung, Begegnung und sozialer Resilienz beitragen können.
Unser besonderes Augenmerk gilt den jungen Menschen, die nicht von Natur aus mit den bestehenden Einrichtungen in Verbindung stehen. Gemeinsam mit Jugendlichen und Jugendbetreuern geben wir Initiativen aus dem eigenen Lebensumfeld Raum, damit sich junge Menschen gesehen, gehört und mit ihrem Umfeld verbunden fühlen.
Wir spielen auch eine aktive Rolle innerhalb der gemeinsamen Vereinbarungen "Peelgemeenten" und "Een 10 voor de jeugd", um als teilnehmende Gemeinden gemeinsam an einer effektiven und angemessenen Betreuung zu arbeiten. Dabei setzen wir uns kritisch mit der Wirksamkeit von Behandlungen auseinander. Außerdem drängen wir auf eine nationale Untersuchung der Ursachen für den Anstieg der Jugendfürsorge, um vor Ort Maßnahmen zur Verringerung des Drucks auf die Jugendfürsorge zu ergreifen. Wir verfolgen die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Reformagenda für den Jugendbereich aufmerksam und lassen positive Ergebnisse so schnell wie möglich in unsere Politik einfließen.
8.3 Wmo und Unterstützung für das Leben zu Hause
Hervorgehobener Text: Wir wollen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner so lange wie möglich selbstständig, gesund und angenehm in ihrer eigenen Umgebung leben können. Dabei bleibt die Unterstützung für die Bewohner, die sie benötigen, zugänglich.
Wir knüpfen an die nationalen Entwicklungen innerhalb der Wmo an und behalten dabei das menschliche Maß, die Verfügbarkeit von Pflegefachkräften und die langfristige Nachhaltigkeit des Systems im Auge.
Angemessene Unterstützung beginnt mit klarer Kommunikation und einfachem Zugang zu Hilfe und Regelungen. Daher legen wir den Schwerpunkt auf persönliche Unterstützung, aktive Kommunikation und leichte Zugänglichkeit von Einrichtungen.
Wir achten auch auf wichtige Lebensereignisse wie Scheidung, Verlust und Einsamkeit, die einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und den Unterstützungsbedarf haben können.
8.4 Armut und Schulden
Hervorgehobener Text: Wir wollen, dass jede Einwohnerin und jeder Einwohner teilhaben kann und Existenzsicherheit erfährt. Deshalb setzen wir uns für ein zugängliches und verständliches Unterstützungssystem ein, das den Bewohnern hilft, bevor Probleme entstehen.
Wir stärken die frühzeitige Signalisierung und investieren in persönliche und aktive Unterstützung, damit den Bürgern bei finanziellen Sorgen und Schuldenproblemen schneller geholfen wird. Wir schauen nicht nur auf Regeln und Vorschriften, sondern vor allem auf die Situation, die hinter der Bitte um Hilfe steht.
Wir untersuchen auch die Wirksamkeit der Armutspolitik, einschließlich zusätzlicher finanzieller Regelungen, Einkommensgrenzen, Einfachheit, Auffindbarkeit und die Wirkung einer frühzeitigen Signalisierung. Neue Technologien und Daten können dazu beitragen, den Bewohnern früher und gezielter zu helfen, vorausgesetzt, die Privatsphäre, die Fürsorge und der menschliche Kontakt bleiben immer an erster Stelle.
8.5 Stärkung von Prävention und sozialen Netzwerken
Gehighlighte text: Eine starke Gesellschaft beginnt mit Begegnung, Beteiligung und frühzeitiger Förderung. Deshalb investieren wir ausdrücklich in Prävention, soziale Netzwerke und wohnortnahe Einrichtungen.
Ehrenamtliche, informelle Betreuer, Vereine und dörfliche Initiativen spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Einsamkeit, dem Erkennen von Problemen und der Stärkung sozialer Bindungen. Die Gemeinde unterstützt diese Initiativen aktiv und vernetzt die Beteiligten besser. Dorfhelferinnen und Dorfhelfer spielen dabei eine wichtige Rolle als erkennbare Ansprechpartner in der Nachbarschaft und im Ortskern. Sie helfen dabei, Signale frühzeitig zu erkennen und Unterstützung an der richtigen Stelle schneller zu organisieren. Wir stärken die Zusammenarbeit zwischen Dorfbegleitern, Ehrenamtlichen, Schulen, Jugendarbeit, Wohlfahrtsverbänden und professioneller Betreuung.
Für Jung und Alt fördern wir zugängliche Treffpunkte und Initiativen, die zur psychischen Gesundheit, Bewegung und sozialen Bindung beitragen. Darüber hinaus wollen wir auf der Grundlage der Daten in unseren Systemen und der schriftlichen Rechenschaftslegung unserer Partner einen besseren Einblick gewinnen, welche Formen der Unterstützung - von der direkten Betreuung bis hin zu maßgeschneiderten Angeboten - tatsächlich zu positiven Ergebnissen beitragen, damit wir im Interesse unserer Bewohner weiter lernen und uns verbessern können.
9 Bildung, Jugend und Chancen
9.1 Bildungswohnungen (veraltete Schulgebäude)
Hervorgehobener Text: Laufende Projekte (Integraler Wohnbauplan) werden wie vereinbart umgesetzt. Der IHP läuft im Jahr 2028 aus. Wir werden rechtzeitig damit beginnen, ihn in Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen zu aktualisieren.
Wir halten den Bau des Pandelaar für wichtig, aber er ist mit großen Herausforderungen verbunden. Relativ kurzfristig wird Klarheit darüber herrschen, wie realistisch dies am jetzigen Standort ist oder ob eine alternative Lösung gesucht werden muss.
Die Realisierung des Commanderijcollege ist ein großes und anspruchsvolles Projekt, das viele Chancen für die Gemeinden bietet, aber natürlich auch Risiken birgt. Von großer Bedeutung ist die Zusammenarbeit mit den direkt beteiligten Parteien (Bildungseinrichtungen, Umgebung und Bauträger) und die aktive Kommunikation mit dem Rat. Die Realisierung sollte möglichst Hand in Hand mit der Entwicklung eines verkehrssicheren Schulwegs gehen.
In Doornheide wird eine neue Schule hinzukommen (Duo-Schule). Dieses Projekt soll im Schuljahr 28/29 in Angriff genommen werden.
9.2 Chancenungleichheit und Zugänglichkeit von Bildung
Hervorgehobener Text: Im vergangenen Jahr wurde der Mehrjahresplan für geringe Lesekompetenz verabschiedet, den wir aktiv verfolgen und überwachen werden.
Eine Chance liegt darin, zu erkennen, dass Menschen mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen Hilfe benötigen. Daher werden wir uns mit Wirtschaftsverbänden, Bildungseinrichtungen und Fachleuten des Gesundheitswesens beraten, um zu sehen, wie wir weitere Schritte in diesem Bereich unternehmen und die Unterstützung leichter zugänglich machen können.
Wir konzentrieren uns auch auf die Verbesserung der Medienkompetenz, mit besonderem Augenmerk auf Desinformation, Online-Sicherheit und Bewusstsein für soziale Medien, künstliche Intelligenz und Internetnutzung, insbesondere bei jungen Menschen. Durch Aufklärung und Kampagnen wollen wir die Einwohner besser in die Lage versetzen, Informationen kritisch zu bewerten und digital widerstandsfähig zu sein.
9.3 Schwimmunterricht für junge Menschen
Die Niederlande sind ein Wasserland. Wir finden es wichtig, dass der Zugang zum Schwimmen niedrigschwellig ist. Es soll geprüft werden, ob hier zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, wobei die Verantwortung bei den Eltern/Erziehungsberechtigten verbleibt.
10 Nachhaltigkeit und Klima
10.1 Energiesicherheit
Gehighlighte Text: Die Entwicklungen im Energiebereich verlaufen rasant und die Energiesicherheit ist eine dringende Herausforderung. Deshalb beobachten wir als Gemeinde weiterhin aktiv das Geschehen in der Gesellschaft und auf dem Markt, damit wir rechtzeitig auf neue Entwicklungen, Innovationen und Chancen reagieren können.
Bei Neubauprojekten setzen wir auf netzbewusstes Bauen. Bereits in der Planungsphase achten wir auf effiziente Energienutzung, lokale Erzeugung, Speicherung und verfügbare Netzkapazitäten, damit Neubauten zukunftssicher sind.
Wir wollen grüne Gasinitiativen aktiv fördern. Deshalb setzen wir uns weiterhin bei der Provinz und anderen Partnern dafür ein, dass die Erzeugung von grünem Gas, auch an landwirtschaftlichen Standorten, erleichtert wird. Nachhaltige Energieerzeugung und -speicherung im kleinen Maßstab unterstützen wir mit einer positiven Grundhaltung. Dies gilt auch für Anträge auf Energiespeicherung und Initiativen, bei denen Bürger und Unternehmer gemeinsam über Energiegemeinschaften Energie erzeugen, speichern und verbrauchen.
Gemeinsam mit Unternehmern untersuchen wir auch, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, um Gewerbegebiete im Hinblick auf die Energiesicherheit widerstandsfähiger zu machen.
10.2 Wohnen nachhaltiger gestalten (Bezahlbarkeit für die Bewohner)
Gehighlighte text: Das Dämmstoffprogramm mit lokalen Unternehmern läuft gut und wir wollen es fortsetzen. Damit fördern wir nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern stärken auch die lokale Wirtschaft und das Handwerk in unserer Gemeinde.
Die Roadmap Nachhaltige Sozialimmobilien wurde 2023 verabschiedet, mit dem Punkt 2050 am Horizont. Dazu gehört auch das Programm für Nachhaltigkeit in öffentlichen Immobilien, in dem das Ziel formuliert wird, bis 2030 solide Schritte in Richtung Nachhaltigkeit zu unternehmen.
Wir befassen uns nicht nur mit technischen Maßnahmen für Gebäude, sondern auch mit anderen Formen der Nachhaltigkeit, wie Bewusstseinsbildung, Energieeinsparung, Klimaanpassung, zirkuläre Nutzung von Materialien und Begrünung des Wohnumfelds. Wir wollen auch die Bewohner besser dabei unterstützen, ihre Wohnungen oder Gebäude nachhaltiger zu gestalten. Deshalb prüfen wir die Möglichkeit von gebietsspezifischen Nachhaltigkeitskarten, auf denen die Bewohner leicht erkennen können, welche Fördermittel, Programme und Maßnahmen für ihr Haus und ihre Situation geeignet sind, einschließlich praktischer Schritt-für-Schritt-Pläne und Unterstützung.
11 Mobilität und Barrierefreiheit
11.1 Erreichbarkeit in und aus der Region
Gehighlighte Text: Wir setzen uns weiterhin für einen besseren Verkehrsfluss an der Beekse Brug ein. Vor der Beekse Brug wird es einen Verkehrsplatz geben, der den Verkehrsfluss verbessern soll. Außerdem wird geprüft, ob der Bau einer Zufahrtsstraße zur N279 zu einer weiteren Entlastung des Verkehrs beitragen kann.
In Bezug auf die N279 bleibt es bei der Zusage von 2 x 2 Fahrspuren ohne eine (lange) Umleitung bei Dierdonk mit einem vollwertigen Anschluss für Bakel. Wir sehen den Ausbau der Noord-Om mit einem neuen Anschluss an die N279 als eine wertvolle Verbesserung der Erreichbarkeit und des Verkehrsflusses, auch im Hinblick auf die erhebliche Zunahme des Wohnungsbaus und des Wachstums unserer Gemeinde.
11.2 Öffentlicher Verkehr unter Druck
Hervorgehobener Text: Es besteht die Notwendigkeit, den Fahrplan des öffentlichen Verkehrs in Richtung Helmond, Deurne, Veghel und Boxmeer zu verbessern.
Wir wollen eine vollwertige Bushaltestelle in Bronlaak. Dies erfordert eine rechtzeitige Einflussnahme auf die neue ÖPNV-Konzession, in enger Zusammenarbeit mit der Region De Peel und Meierijstad und im Einklang mit der Mobilitätsvision der Metropolregion Eindhoven.
Es sollte eine öffentliche Verkehrsverbindung von allen Dörfern nach Gemert geben.
11.3 Sicherheit im Straßenverkehr
Am 11. Dezember 2025 hat der Gemeinderat die Mobilitätsvision verabschiedet. Auf der Grundlage der Engpasskarte (Mobilitätsvision Seiten 24-25) werden wir eine Prioritätenliste mit einem Maßnahmenpaket erstellen, an dem wir in den nächsten vier Jahren arbeiten werden.
Eine dieser Prioritäten ist die Verkehrssicherheit am Eingang zum Sportpark Molenbroek und dem Samenstroom.
11.4 Radfahren und nachhaltige Mobilität
Im Rahmen der Dorfkonsultationen wird erfragt, ob und wo zusätzliche Ladestationen benötigt werden.
Es wird ein Pilotprojekt zur Doppelnutzung eingerichtet. Doppelnutzung von Parkplätzen bedeutet, dass dieselben Parkplätze von verschiedenen Nutzern zu verschiedenen Zeiten genutzt werden. Dies ist wichtig, weil Parkplätze oft einen großen Teil des öffentlichen Raums einnehmen, obwohl sie nicht den ganzen Tag über belegt sind.
Der Einsatz von Gemeinschaftsautos in Gemert-Bakel wird bereits in einem kleinen Pilotprojekt erprobt. Dieses
Pilotprojekt werden wir weiterhin aktiv begleiten und bei Erfolg weiter ausbauen.
Wo es möglich ist, verknüpfen wir die geteilte Mobilität mit neuen Wohnsiedlungen und zukünftigen Mobilitätsknotenpunkten, so dass die Bewohner sich leicht mit dieser Form des Verkehrs vertraut machen können, um das bestehende Mobilitätsangebot zu ergänzen.
Wir konzentrieren uns auch darauf, das Bewusstsein für die bestehenden Möglichkeiten zu schärfen, damit mehr Einwohner wissen, wie sie das gemeinsame Auto finden können, und damit praktische Erfahrungen besser für Folgeentscheidungen in der Mobilitätspolitik genutzt werden können.
Die Radschnellwege gehen in dieser Legislaturperiode in die Umsetzung, was wir als positiv bewerten. Bei der Neugestaltung von Straßen wollen wir lose Radwege so weit wie möglich erhalten.
11.5 Straßenunterhaltung
Gehighlighte Text: Nach dem Wohnungsbaubeschleuniger wollen wir einen Straßenbaubeschleuniger einführen, der die Instandhaltung, Erneuerung und Verbesserung von Straßen und Radwegen in unserer Gemeinde beschleunigen soll.
Die Details dazu werden derzeit weiter untersucht. Ziel ist es, einen Ansatz zu finden, der die notwendige Instandhaltung und Qualitätsverbesserung der Infrastruktur schneller, intelligenter und ganzheitlicher umsetzt. Die Vorschläge, die sich daraus ergeben, werden von dieser Koalition aufgegriffen und wo immer möglich energisch umgesetzt.
12 Sicherheit und Durchsetzung
12.1 Bekämpfung der Kriminalität in den Außenbezirken
Hervorgehobener Text: Im Außenbezirk lauert die Gefahr, dass die Kriminalität unterwandert wird. Um diese Risiken zu verringern, engagieren wir uns aktiv im Pakt für ein resilientes Stadtrandgebiet.
12.2 Kapazität der Durchsetzung (boas)
Es gibt immer mehr Anzeichen für Belästigungen, insbesondere im Zentrum von Gemert. Wir nehmen dies ernst. In enger Absprache mit den Unternehmern der Innenstadt und anderen Akteuren bestimmen wir, welche zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sind, um die Sicherheit der Innenstadt zu stärken.
Unsere BOAs spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie sind wichtig für die Gewährleistung
Sie sind wichtig, um die Sicherheit zu gewährleisten, Signale schnell aufzufangen und im öffentlichen Raum sichtbar zu bleiben. Dies erfordert einen gezielten Einsatz, eine gute Erreichbarkeit und eine starke Bindung zu Anwohnern und Unternehmern.
Wir entscheiden uns daher ausdrücklich für die Sichtbarkeit auf der Straße: weniger im Auto, mehr unter den Menschen. So stärken wir den Kontakt zur Gesellschaft und können im Bedarfsfall schneller und effektiver handeln.
12.3 Sicherheit (Katastrophenschutz) und digitale Resilienz
Gehighlighted text: Die Weltlage ist unruhig. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein Grund, auf unvorhergesehene Umstände vorbereitet zu sein.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Helmond wurde daher ein Pilotprojekt zur sozialen Resilienz gestartet. In Elsendorp geht es bei diesem Pilotprojekt um die Einrichtung eines Notfallstützpunkts für den Fall von Katastrophen. Ein Notfallstützpunkt ist ein sicherer, zentraler Ort in der Nachbarschaft, an den sich die Bewohner bei einer größeren Krise oder Katastrophe wenden können, z. B. bei einem längeren Stromausfall oder einem Zusammenbruch der Telekommunikation, um aktuelle Informationen zu erhalten, Notfallmeldungen weiterzuleiten und erste Unterstützung zu erhalten. Es handelt sich dabei ausdrücklich nicht um eine Notunterkunft, sondern um einen Ort, der dazu beiträgt, den Bewohnern schnelle und nahe Unterstützung und Klarheit zu bieten.
Wir investieren auch in die digitale Resilienz.
Wir tun dies unter anderem durch Treffen zum Thema digitaler Betrug und falsche Agenten und durch Treffen in den verschiedenen Kernen unter der Überschrift "Wissen, was zu tun ist".
Es ist sehr wichtig, dass die Einwohner gut darüber informiert sind, was sie in Notfällen tun können und wohin sie sich wenden können. Wir werden auch die Feuerwache in Gemert verlegen und die Möglichkeit einer Ambulanzstation prüfen, damit sie auch in Zukunft für die Sicherheit der Einwohner und der Rettungskräfte sorgen kann.
12.4 Information (Bereitschaft zur Berichterstattung)
Die Lösung von Problemen beginnt damit, dass man weiß, was vor sich geht. Deshalb ist es wichtig, dass die Einwohner wissen, wo sie Probleme melden können und eine aktive Rückmeldung darüber erhalten, was mit ihrer Meldung geschieht. Dabei gilt der Grundsatz: Auch wenn wir Ihnen nicht helfen können, werden wir es versuchen, aber auch ein Nein ist eine Antwort.
Dies wird aktiv kommuniziert.
13 Kultur, Sport und Vereine
13.1 Druck auf Vereine und Ehrenamtliche
Hervorgehobener Text: Seit einem Jahr gibt es in Gemert-Bakel einen Freiwilligenbeauftragten. Wir wollen diese Funktion weiterführen, weil wir es für wichtig halten, unseren Freiwilligen nahe zu sein und sie aktiv zu unterstützen.
Die Aufgabe des Freiwilligenunterstützers besteht darin, von den Freiwilligenorganisationen auf kommunaler Ebene zu erfahren, welche Hindernisse sie bei ihrer Arbeit erleben. Dabei soll insbesondere untersucht werden, wie der bürokratische Aufwand verringert werden kann.
Darüber hinaus bedarf es guter und verständlicher Erläuterungen zum WBTR (Gesetz über die Verwaltung und Beaufsichtigung von juristischen Personen), damit die Freiwilligenorganisationen besser verstehen, welche Verpflichtungen dieses Gesetz mit sich bringt und wie sie in der Praxis damit umgehen können.
13.2 Zukunft der Sportstätten
Viele Unterkünfte bedürfen einer (größeren) Instandhaltung, und die erforderlichen Arbeiten sind inzwischen weitgehend identifiziert worden. Es ist wichtig, in dieser Hinsicht entschlossene Schritte zu unternehmen und sicherzustellen, dass die ersten Unterkünfte in dieser Wahlperiode tatsächlich instand gesetzt werden. Dies ist eine Priorität.
Es ist auch wünschenswert, mehr Struktur in die Planung zu bringen und klare Vereinbarungen darüber zu treffen, in welcher Reihenfolge die Unterkünfte für größere Instandhaltungsmaßnahmen in Frage kommen. Dies sorgt für Transparenz und Berechenbarkeit gegenüber den Verbänden. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen auf jeden Fall VV Gemert, SV De Middenpeel, Omnisportvereniging Geneneind Bakel, HC Gemert (Hockey) und GHSV (Gemert Honk- en Softball Association).
13.3 Kulturelle Einrichtungen
Hervorgehobener Text: De Eendracht wurde kürzlich mit einem Zeithorizont von zehn Jahren renoviert. Wie es danach mit den Kultureinrichtungen in Gemert weitergeht und welche Verknüpfungsmöglichkeiten mit anderen Funktionen oder Standorten bestehen, ist noch nicht geklärt.
In der kommenden Zeit wird daher ein Leitrahmen für die Zukunft der Kultureinrichtungen entwickelt werden. Dieser Rahmen soll die Richtung für langfristige Entscheidungen vorgeben und den Zusammenhalt zwischen den Einrichtungen innerhalb der Gemeinde stärken.
13.4 Fördermittel und Verteilungsgerechtigkeit
Wir werden die Förderpolitik überprüfen und ggf. aktualisieren, damit sie den aktuellen gesellschaftlichen Aufgaben und Entwicklungen besser gerecht wird.
14 Partizipation, Inklusion und Gesellschaft
14.1 Bessere Beteiligung der Einwohner
Hervorgehobener Text: Die Beteiligungsverordnung wird verabschiedet, in der u.a. festgelegt wird, wie das Widerspruchsrecht in Gemert-Bakel umgesetzt wird. Die Arbeit mit festen Ansprechpartnern pro Dorf bleibt dabei von großer Bedeutung, da dies zur Erkennbarkeit, Zugänglichkeit und Kontinuität beiträgt.
Bestehende Beteiligungsinitiativen werden explizit
einbezogen, um an das anzuknüpfen, was in der Praxis bereits gut funktioniert.
Darüber hinaus wird ein engagierter Beirat - ein Club von "Einmischern" im positiven Sinne - eingerichtet, der die Gemeinde in vielen Fragen mit Rat und Tat unterstützt.
Alle zwei Jahre veranstaltet die Gemeinde einen Tag der offenen Tür für die Bürgerinnen und Bürger, bei dem die Türen buchstäblich offen stehen. Die Einwohnerinnen und Einwohner erhalten nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der Gemeindeverwaltung und -organisation, sondern werden auch aktiv darüber informiert, wie sie zu ihrem Lebensumfeld und zur lokalen Demokratie beitragen können.
14.2 Eingliederung
Hervorgehobener Text: Wir sind eine integrative Gemeinde und betrachten dies als einen wichtigen Grundsatz in unserem Handeln. Dies wird sich, wo nötig, in der Entwicklung und Umsetzung von Strategien widerspiegeln.
Die Maßnahmen aus der lokalen Integrationsagenda werden unvermindert umgesetzt. Die lokale Integrationsagenda ist ein lebendiges Dokument, so dass sie in der Zwischenzeit angepasst werden kann und mit den aktuellen Entwicklungen und gesellschaftlichen Aufgaben im Einklang steht.
Im Anschluss an die lokale Eingliederungsagenda werden wir den Weg der Zugänglichkeit für KMU weiterverfolgen. Dabei werden wir uns nicht nur auf Gemert beschränken, sondern den Geltungsbereich auf die gesamte Gemeinde ausdehnen, um die Zugänglichkeit und Erreichbarkeit auf breiterer Basis zu verbessern.
15 Finanzen und Machbarkeit
15.1 Struktureller finanzieller Druck auf die Kommunen (nationale Politik)
Gehighlighte text: Die Finanzlage der Gemeinden wird in den kommenden Jahren unter Druck stehen, unter anderem aufgrund der nationalen Entwicklungen und der so genannten "Schluchtenjahre".
Dies macht es schwieriger, langfristig stabile Entscheidungen zu treffen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, den bestehenden finanziellen Puffer von 15 Mio. € für die kommenden Jahre beizubehalten, bis mehr Klarheit über die strukturellen Auswirkungen der nationalen Politik besteht (und ihn somit möglicherweise zum Auffüllen/Überbrücken der "Schlucht" zu verwenden). Die erwarteten Defizite bis 2028 werden aktiv und strukturell ausgeglichen, wobei der für 2021 festgelegte Finanzrahmen eingehalten wird.
15.2 Entscheidungen bei Investitionen und Ausgabenkürzungen
Neue Investitionen werden nur nach dem Prinzip "Alt für Neu" getätigt. Zusätzliche Strukturausgaben erfordern eine Umschichtung oder Freisetzung bestehender Ressourcen. Neue Initiativen mit strukturellen Ausgaben werden erst gestartet, nachdem ein finanzieller Quickscan Aufschluss über die Durchführbarkeit und die erforderliche Deckung gegeben hat, dies gilt auch für Studien. Im Haushalt 2026 gibt es ein Investitionsziel von 144 Millionen. Ehrgeiz der Koalition ist es, diese Investitionen in den kommenden Jahren zu realisieren. Die aktuellen Investitionspläne werden weiter gestaltet und unvermindert fortgeführt.
15.3 Lokale Gebühren (OZB und andere Abgaben)
Bei den kommunalen Abgaben setzen wir auf Stabilität. Die OZB wird, abgesehen von einem möglichen Inflationsausgleich, grundsätzlich nicht erhöht. Es bleibt der Grundsatz, dass die Belastungsentwicklung für unsere Bürgerinnen und Bürger überschaubar und erklärbar sein muss.
Anhang 1
Ressorts des Verwaltungsrats
Bürgermeister
- Krisenmanagement und Feuerwehr
- Öffentliche Ordnung und Sicherheit
- Governance und Integrität
- Zivile Angelegenheiten
- Personal & Organisation und Dienstleistungen
- Märkte und Straßenhandel
- Messen und Ausstellungen
- Informationseinrichtungen
- Aufsicht und Durchsetzung
- Gerichtsmediziner
- Asyl
- Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung
Willeke van Zeeland
- Bodenangelegenheiten und Bodennutzung
- Finanzen
- Steuern und Gebühren
- Archäologie
- Natur und Landschaft
- Biodiversität und Klimaanpassung
- Freizeitgestaltung und Tourismus
- Umweltmanagement
- Friedhöfe und Krematorien
- Ländlicher Raum und Lebensumfeld
- Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung
Toon Coopmans
- Kommunales Gebäudemanagement
- Beschaffung
- Verkehr und Transport
- Wirtschaftsentwicklung und -förderung
- Geschäftsschalter und Geschäftsprogramme
- Öffentliche Verwaltung
- Abfall
- Energiewende
- Sportpolitik und Unterbringung
- Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung
Laurens van den Berg
- Kultur, Museen und Bibliotheken
- Zusammenarbeit und Bürgerbeteiligung
- Öffentliche Gesundheit
- WMO
- Jugendpflege
- Jugendschutz und Bewährungshilfe
- Einkommensregelungen
- WSW, geschützte Beschäftigung und Erwerbsbeteiligung
- PGB
- Bildungswohnungen (Neubau und Renovierung)
- Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung
- Bildungspolitik und studentische Angelegenheiten
Hanneke Coppens
- Kommunikation und lokale Presse
- Öffentlicher Verkehr und Mobilität
- Spielmöglichkeiten
- Zentrumsentwicklungen inkl. MFAs
- Projekt neues Gebäude Commanderijcollege
- Kulturelles Erbe
- Stadtraum und Lebensumfeld
- Wohnen und Bauen
- Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung
- Öffentlicher Wohnungsbau
Stellvertretender Bürgermeister
| Bestellung | Name |
|---|---|
| 1. stellvertretender Bürgermeister | Willeke van Zeeland |
| 2. stellvertretender Bürgermeister | Toon Coopmans |
| 3. stellvertretender Bürgermeister | Laurens van den Berg |
| 4. stellvertretender Bürgermeister | Hanneke Coppens |
